Natürlich bleiben die Folk-Puker ihrem Stil treu, dennoch empfinde ich „Westwind“ insgesamt etwas ernsthafter und ruhiger als das, was ich von den Jungs sonst so kenne. Ernsthaft aber dennoch sehr authentisch und ohrwurmverdächtig zeigt sich zum Beispiel ‚I Do What I Want‘. Ebenso eher bedächtig kommt ‚The Message‘ rüber. Wie schön es ist, immer etwas Musik in Kopf und Herz zu tragen wird uns mit ‚My Head Is Filled With Music‘ deutlich gemacht. ‚My Luck Is So Bad’ animiert zum Schunkeln und zum Schnäpschen trinken.
Die 14 Songs von „Westwinds“, wobei es sich bei ‚Pipe Solo – Francis Fraser‘ (wie der Name schon sagt) um ein Dudelsacksolo handelt, tragen deutlich einen The Real McKenzies-Stempel. Dennoch bin ich mit der Platte nicht recht warm geworden. Die Songs hören sich allesamt sehr glattgeschliffen an, dabei erwartet man beim Folk-Punk doch eher rauen Eckkneipensound …
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