Dabei erleidet Øysteins und Herrn Vintersorgs (beide Borgnagar) arktisch angehauchtes Expermient „Filmmusik mit epischen Black Metal-Anleihen“ schon nach kurzer Zeit Schiffbruch. Allein der Track „Iceolated“ lädt für kurze Zeit zum Verweilen ein. Den Rest - eine geschlagene dreiviertel Stunde pseudo-episches Pathos – hält kein noch so masochistisches Ohr aus. Besonders die erz-künstlich klingenden Keyboardeffekte „Flöte“, „Violine(n)“ oder gar „Glockenspiel“ rufen in mir eher Assoziationen an Peter Pan im Wunderland hervor und lassen die achso „kalte, arktische Atmosphäre“ zur Kinder-Bimmelbahn verkommen. Da helfen weder müde Gitarren-Arbeit, noch Double-Bassing oder Vintersorgs Gesang, der mal aus Screams, mal aus „Sauberem“ besteht – im Gegenteil: Das alles wirkt umso mehr deplaziert.
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