Dass die Veröffentlichung einer neuen Scheibe so lange gedauert hat, liegt sicherlich auch daran, dass Mastermind Kirk Windstein neben einer Entziehungskur (zu) viel Zeit in Alben und Gigs von DOWN gesteckt hat. Mir ist etwas schleierhaft, warum diese All Star Band mehr Erfolg hat als CROWBAR selbst. Musikalisch steckt auch ´Sever The Wicked Hand´ die DOWN Sachen für mich locker in die Tasche. Mit den üblichen Trademarks ackert sich die Band durch die 12 Songs. Das starke ´Let Me Mourn´ weckt sogar die Hoffnung, dass jemand die Nachfolge des typischen TYPE O NEGATIVE Sounds antreten kann. Das aber wollen CROWBAR nicht, denn sie haben ihren eigenen Weg und verschmelzen weiterhin Doom, Sludge und Hardcore und ziehen das Tempo auch mal an. Die einen werden die Stagnation als bewundernswerte Kompromisslosigkeit bezeichnen, andere halten es für mangelnde Kreativität und Stillstand. Diese Diskussion ist aber eigentlich egal, denn die Hauptsache ist dass CROWBAR einmal mehr ein starkes Album abgeliefert haben, das in Sachen heavyness ganz oben mitspielt.
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