Bei Crown Of Glory wird nun eine etwas härtere Gangart eingeschlagen und die Jungs haben sich dem harten Melodic Metal verschrieben. Schaut man sich mal so in der weiten Welt des Internets um, so scheiden sich die Einschätzungen der Kollegen der schreibenden Zunft: von belangloser LaLamucke bis zum ersten und schwer zu toppenden Highlight des Jahres reichen die Meinungen.
Richtig ist, dass die Band tatsächlich mit ihren Songs eine ganze Menge ihrer eigenen Vorbilder preiszugeben scheint, so könnte der Anfang von "Save Me" auch ohne Weiteres bei Axel Rudi Pell zu finden sein, andere Stücke erinnern dann doch etwas an Stratovarius, die Pretty Maids oder auch Jorn.
"The Raven's Flight" überrascht durch ein gesangliches Zwiegespräch, "The Calling" begeistert mich im Intro durch eine Anleihe an die "Ein Fall Für Zei" Titelmelodie und mit "Lament Of The Wind" findet das gut 60. Minütige Werk einen besinnlichen Abschluss. Mag der Opener noch etwas kitschig und abgenudelt klingen, so wird diese Kritik der Gänze des Albums nicht gerecht, da die 11 Songs dorch sehr abwechslungsreich gestaltet sind und man vom temporeichen Melodic Metal Songs bis zum episch anmutenden Opus viele Facetten vorfindet.
Auch Crown Of Glory erfinden das Rad oder den Melodic Metal nicht neu, liefern aber druchaus ein hörenswertes Debutalbum ab.
Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren