A.O.K. haben ja bewiesen, dass es auch keine Garantie für gute Musik ist, wenn eine Band sich auf dem traditionellen Weg findet. Es ist dank der modernen Kommunikationstechnik schon möglich, gute Musik auf Konserve zu machen, während man auf unterschiedlichen Kontinenten verweilt. Live wäre der Sound von CULTED auch schwer umsetzbar. CULTED starten gleich mir einem fast 20 minütigen Brocken in das Album. Es geht durchweg langsam und düster zur Sache, mit Funeral Doom hat ´Culted - Oblique To All Paths´aber wenig zu tun. Das Canadisch-Schwedische Projekt geht subversiver zur Sache. Die eher dumpfe Produktion passt gut zum Sound der Band und unterstützt die Atmosphäre der Songs. Zu Beginn kann mich der kalte düstere Sound noch begeistern, mit der Zeit aber verliert er an Faszination. Platten dieser Machart leben von einer gewissen Monotonie und es ist nicht einfach, das richtige Maß zu finden. Mir überspannen CULTED den Bogen zu oft und viele Parts klingen zu ähnlich. Auch im düsteren Doom muss was passieren. So kann mich das zweite Album von CULTED auch beim dritten Durchlauf nicht wirklich in seinen Bann ziehen.
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