Songs wie ‚You Don’t Belong‘, ‚Life After You‘, ‚What I Meant to Say‘ und ‚Ghost Of You‘ überzeugen mich nach wie vor, weil sie meisterlich Rock und Melodie miteinander vereinen. Mit dem aktuellen Album „Baptized“ wollten DAUGHRTY nun bewusst eine Veränderung einleiten und ihre musikalischen Wurzeln mit neuen Akzenten kombinieren. Was dabei herauskam ist ein wesentlich ruhigeres und poppigeres Album, was jedoch trotzdem eine eindeutige Daughtry-Note trägt. Auch wenn der Opener „Baptized“ durch einen ruhigen Start und einem dann doch verhältnismäßig wuchtigen Refrain seine Stärken hat und ‚Wild Heart‘ mit einem gewissen Südstaatenflair besticht, haben mich sehr poppige Songs wie ‚Battleship‘ und ‚Waiting For Superman‘ eher enttäuscht. Unterm Strich ist „Baptized“ ein Album, auf dem sich DAUGHTRY wahrscheinlich sehr viel facettenreicher zeigen als auf den Alben zuvor. Die angestrebte musikalische Veränderung ist dem Album überaus deutlich anzumerken und wenn dies der gewünschte Weg der Band ist, kann man ihn sicher auch nicht verurteilen. Ich bin überzeugt, dass die Jungs mit „Baptized“ eine neue Fangruppe ansprechen können und werden, mir jedoch hat der einstige Sound wesentlich besser gefallen.
Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren