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de arma - Lost, Alien & Forlorn

VÖ: 21. Februar 2013   •   Label:  Trollmusic

Zwar wird man DE ARMA mit dem Katatonia-Vergleich nicht gerecht und vermutlich tue ich der Band im Rahmen dieses Reviews damit auch keinen Gefallen, denn "Lost, Alien & Forlorn" hat gewiss nicht das "Klassiker-Potential" wie einst "Brave Murder Day".
Aber:
Das Debut des Trios um Fen–Sänger Frank Allain und Andreas Pettersson - bekannt durch Armagedda und Lönndom – hat aufgrund der musikalischen Qualitäten zum einen die Substanz für eine ähnlich erfolgreiche Entwicklung und zum anderen sind gewisse Parallelen in der stilistischen Ausrichtung nicht von der Hand zu weisen.
Neben "Behind These Filthy Panes", in welchem sich der raue Black Metal zeitweise ungezügelt Bahn bricht, schwingen die Black Metal–Wurzeln vor allem in einem unterschwellig kauzigen Gesamtbild eines düster-depressiven Albums durch, dass auf straighte monotone wie schwelgerische Riffs, melancholische Gitarrenmelodien, cleane Pickings und überwiegenden Klargesang setzt.
In der Schnittmenge von Katatonia, Alcest, Arctic Plateau oder auch Klimt 1918 sind DE ARMA damit zwar nicht außergewöhnlich oder zwingend originell aber zweifelsfrei überzeugend und mit Wiedererkennungswert ausgestattet.
Und wenn die Band zukünftig das hier angedeutete Leistungsvermögen fortentwickelt und ausschöpft, dann dürften den Herren Pettersson, Allain und Marklund alle Möglichkeiten offen stehen.

Bis dahin heißt es jedoch, sich den bedrohlichen Tiefen von "Lost, Alien & Forlorn" hinzugeben und in der tongewordenen Tristess und Hoffnungslosigkeit zu ertrinken...

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