Die Felder liegen brach, die Ernte ist eingefahren, die Tage werden dunkler, die Bäume verlieren ihr Laub. Kurz: die dunkle melancholische Zeit des Jahres hat begonnen.
Und passend zu dieser Jahreszeit kommt nun eine Band aus unserem kleinen sympathischen Nachbarland Dänemark daher und möchte uns diese Zeit mit ihrem melancholischen kompromisslosen harten Alternative-Rock versüßen.
Nach dem in Dänemark sehr begeistert aufgenommenen Debutalbum „Kiss The Dirt“ (2010) legen STELLA BLACKROSE nun den Follower „Death and Forever“ vor, produziert von Jacob Hansen (VOLBEAT, Duné, HATESPHERE), der in die Top 50 der dänischen Charts einstieg.
Und das zu Recht. Das Album zieht einen sofort in den Bann, denn es geht straight nach vorne, melancholische Hintergrundmelodien treffen auf Hardrock-Riffs und die beeindruckende Stimme von Rebecca Lou Armstrong verleiht den Songs die nötige Leidenschaft im Stile einer Beth Ditto, wenn auch an der ein oder anderen Stelle etwas gesangliche Zurückhaltung durchaus angebracht gewesen wäre. Für Tiefgang sorgen zudem auch die gekonnten Gitarrensoli.
Herausragend sind der Opener 'My Sanctuary' und der titelgebende Track 'Mad Sky' oder 'Shut The Moon Down' oder eigentlich auch alle anderen Songs!!!