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The Killers - Battle Born

VÖ: 13. September 2012   •   Label:  Island (Universal)
16. Oktober 2012

Ich war also großer Fan der US-amerikanischen Rockband. Als ich dann aber zu Zeiten von „Day & Age“, der dritten LP, ein Killerskonzert besuchte, war ich schon enttäuscht. Erstens hatte das Album schon stark an Gittarenlastigkeit verloren, dafür aber an Synthesizereffekten zugenommen, und Zweitens war der Auftritt in einem riesigen Stadion mit pompösen Lichteffekten von Anfang bis Ende bis ins Detail durchstrukturiert. Das alles waren Dinge, die ich mir nicht von einer Rockband wünsche. Nichts desto trotz habe ich mich auf die aktuelle Killers-Platte namens „Battle Born“ gefreut. Als ich dann den Opener ‚Flesh And Bone‘ hörte, überkam mich im ersten Moment die einstige Killers-Begeisterung. Grund dafür war die eindringliche Stimme von Sänger Brandon Flowers. Mit ‚Runaway‘, dem zweiten Song der Platte, war es mit der anfänglichen Euphorie schon wieder vorbei. Stattdessen stellte sich zunehmend Langeweile ein. Der Gesang reißt ab einem bestimmten Zeitpunkt nicht mehr mit, vielmehr wird er aufgrund seiner starken In-Szene-Setzung ab einem bestimmten Punkt fast aufdringlich. Die Ankündigung, dass man auf „Battle Born“ gitarrenlastiger sein wollte als auf „Day & Age“, kann ich nicht bestätigen. „Battle Born“ ist vom ersten bis zum letzten Lied vom Synthysound geprägt. Abwechslung gibt es höchsten bei ‚From Here On Out‘, bei dem ein leichter Countryeinschlag auszumachen ist.

Alles in Allem ist „Battle Born“ für mich ein Synthypop-, aber keinesfalls ein Rockalbum. Die alten, ursprünglichen Zeiten der Killers sind wohl endgültig abgehakt.

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