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DeathOrchestra – Symphony of Death

VÖ: 12. Dezember 2020   •   Label:  Eigenproduktion
Die Zeiten in denen man als Death Metal Band mit Heugabeln aus dem Dorf getrieben wurde sind mittlerweile längst vorbei – sogar im fernen St. Petersburg, wie es scheint. Denn genau dort haben BUICIDE und das OLYMPIC SYMPHONY ORCHESTRA im Mai 2019 den Opera Concert Club in ein Mekka für DEATH Fans umgewandelt. Und siehe da: die Musik des bereits verstorbenen Chuck Schuldiner funktioniert sogar auch gänzlich ohne Gesang. Statt der höllischen Growls hört man jede Menge klassische Instrumente, die Evil Chuck wohl nicht im Hinterkopf hatte als er seine Songs geschrieben hat. Doch die sieben Tracks aus verschiedenen Schaffensperioden der Amis klingen allesamt richtig genial. Dass es sich um einen Livemittschnitt handelt, erkennt man natürlich an den Songzwischenspielen, doch der Sound klingt richtig fett und episch – ich vermute, dass da im Studio etwas nachbearbeitet wurde. Doch sei‘s drum, denn wenigstens klingen die Songs klasse. „Symphony of DEATH“ muss sich momentan gegen hochkarätige Konkurrenz durchsetzen, denn immerhin haben sich auch Größen wie U.D.O. und METALLICA in diesem Jahr mit Orchestern zusammengetan. Doch DEATHORCHESRTA haben den Vorteil, dass sie sich eines Genres bedienen, das bislang noch nicht so viele Crossover Experimente vorzuweisen hat. Und davon ganz abgesehen macht die starke Songauswahl „Symphony of DEATH“ schlicht und ergreifend hörenswert. Super!

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