Die US-Band DEMON LUNG aus Las Vegas schickt sich mit ihrem ersten Longplayer an, die Doom Metal Welt zu erschüttern. Denn auf dem Album „The Hundredth Name“ geht es darum, dass der Sohn von Satan auf die Erde geschickt wird, um die drei verstreuten Teile der Bibel des Teufels zusammenzubringen, damit die Schöpfung ungeschehen gemacht werden kann.
DEMON LUNG wurde 2011 gegründet und kann schon auf die Veröffentlichung der EP „Pareidolia“ zurückblicken. Für das Debüt durfte man mit Adam Myatt und Billy Anderson (NEUROSIS, THE MELVINS, SLEEP) zusammenarbeiten, die Gestaltung des Covers übernahm Tom Bates, der auch schon für DISORDER und AMORPHIS gearbeitet hat.
Herausgekommen ist ein äußerst ungewöhnlicher Doom Metal Sound, der nicht nur den klaren grungigen Vocals geschuldet ist, die den Songs eine besondere düstere Tiefe und ein besonderes bedrohliches Leiden verleihen, sondern auch der unkonventionellen Art, die Gitarren erklingen zu lassen. Natürlich gibt es die obligatorischen Doom Riffs, die mitunter im Tempo variieren. Aber die Gitarren klingen eben auch ursprünglich, ungekünstelt, atavistisch und klingen bisweilen vereinzelt so wie PARADISE LOST auf ihren ersten beiden Platten oder eben VALLENFYRE.
Herausragend programmatisch 'Hallowed Ground' und 'Devil's Wind'.
Auf jeden Fall bringen DEMON LUNG frischen Wind in die Doom-Metal-Szene und empfehlen ihr Album für eine mehr als wohlwollende Kenntnisnahme und sich für eine größere Bekanntheit und für größere Bühnen...