Inzwischen ist es soweit und ex-In Flames Gittarist und Gründungsmitglied Jesper Strömblad, ex-In Flames Mitstreiter Glenn Ljungström, Sänger Marco Aro (ex-The Hunted und Facedown) sowie Drummer Chris Barkensjö (ex-Grave, ex-Kaamos) knüpfen mit „Scars“ an besagte EP an. Angekündigt war, dass sie ihren Wurzeln im Old School Swedish Death Metal treu bleiben, wobei mir dafür die Melodiepassagen wie sie ansatzweise bei ‚Clearing The Slate‘, stärker bei ‚Imperfected‘ auftauchen, fehlen. „Scars“ ist auf jeden Fall eine Platte mit vielen Uptempo-Songs und geht für mich von daher viel stärker in eine thrashige Richtung. Im Ganzen hatte ich mir nach dem Erscheinen der EP einen Tick mehr von „Scars“ versprochen, was in erster Linie daran liegt, dass mir die Platte insgesamt aufgrund des Gesangs ein wenig zu monoton erscheint. Auch wenn mir Hardcore-Shouts (und in diese Richtung bewegen sich THE RSISTANCE bei vielen der Tracks auf jeden Fall) im Grunde gefallen, fehlen mir auf „Scars“ mehr Ausreißer wie z. B. ‚Imperfected‘, ‚(I Will) Die Alone‘ oder ‚Eye For An Eye‘ es welche darstellen.
Unterm Strich ist „Scars“ jedoch ein Album, das sich in erster Linie durch thrashige Rhythmusfolgen und einer starken Spielfreude auszeichnet. Bliebt doch zu hoffen, dass sich die 2011 gegründete Band den deutlich spürbaren Spaß an der Musik noch lange Zeit erhält und wir uns auf weitere Alben freuen dürfen.
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