Ich bin etwas skeptisch, als die 7 Inch mit 11 Tracks bekomme. Da kommen mir Vergleiche zu dem strukturlosen Geprügel von Anal Cunt und Co in den Kopf. Dieses schwarze Gold aber wird auf 33 rpm abgespielt und bringt es so auf eine gute Viertelstunde Spielzeit. Natürlich haben die Tracks (zum Glück) keine Prog Rock Dimensionen aber es sind Songs. Und auch ein Gitarrensolo darf sich dann und wann wie bei dem gelungenen ´Tarde O Temprano´ mal einschleichen. Die Mallorciner spielen ihre Songs straight auf den Punkt und klingen dabei herrlich rau und frisch. Für mich das das Energielevel dadurch höher als bei den ganzen Hochglanz- Hardcorelern. Auch wenn USURA nicht ganz an die Qualität der Inselbuddies von Errör herankommen, ist die ´In Verga EP´ die schlappen vier Euro allemal wert. Ihr müsst euch allerdings beeilen, denn die Scheibe ist auf 100 Stück limitiert. Wie hieß es schon im Wilden Westen: „Be quick or be sad“ – oder so ähnlich.
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