Die Herrschaften haben sich nämlich mal eben vorgenommen, die Klassik mit der Moderne zu paaren und so den rechtmäßigen Nachkommen solcher Bands wie Children Of Bodom, Trivium, At The Gates oder eben Exodus zu erschaffen.
Wenn ich ehrlich sein soll, so kann ich Ähnlichkeiten zu C.O.B. und Trivium durchaus ausmachen, Exodus wären mir als Vergleich allerdings nicht mal min den Sinn gekommen, wenn es die einzige Bänd wäre, die ich kenne.
Descending liefern letztlich wenig Neues, stattdessen doch eher eine recht passable Aggroscheibe der Marke Neo-Thrash/Death – wir wollen das böse Wort Metalcore mal nicht in den Mund nehmen, auch wenn hier und da derartige Gene auszumachen sind.
Songs wie „Part Of The Game“ oder das recht riffige “Your Valentine” sorgen hier und da mal für etwas Abwechslung im Stahlgewitter der Griechen und „Descending“ gibt sogar kurz die Gelegenheit zum Durchatmen, da man hier sogar kurz mal das Piano klimpern hört.
Descending zerren mich mal in die eine, mal in die andere Richtung. Einerseits haben wir viele der Riffs und Vocs schon bis zum abbiegen gehört (z.B. „Enter Annihilation“), andererseits lassen einzelne Passagen oder Songs immer mal wieder aufhorchen („Your Valentine“). So ganz warm werde ich mit diesem neumodischen Kram wohl nie werden, aber Descending sind als Vertreter ihrer Gattung zumindest nicht ganz schlecht.
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