Verdammt, das Album bringt echt viel Potential mit, aber, um es gleich vorweg zu nehmen: Die Produktion versaut viele der echt guten Ansätze. Irgendwie zu dumpf das Ganze, klingt, als würden Detrimentum ihren Tech Death unter einer Glasscheibe spielen. Highlights gehen so manchmal unter. Dabei schaffen es die Briten eigentlich ganz gut, trotz technischem Anspruch gut nach vorne zu gehen. Gerade auf der zweiten Hälfte des Album schalten Detrimentum noch mal einen Gang hoch und verblüffen mit teils wahnwitzigen Arrangements. Blass bleibt daneben vor allem der Gesang – und das wäre der zweite Knackpunkt neben der Produktion: die Stimme von Gitarrist und Sänger Paul Wilkinson geht eher als weiteres Instrument unter, anstatt wirkliche Akzente zu setzen. Da ändern auch die gekreischten Backing-Vocals nichts dran. Schade! Für Fans von Death Metal mit technischem Einschlag aber trotzdem sehr reinhörenswert!
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