Endlich mal wieder so ein Album, das einem Überraschungsmomente beschert. Das ganze startet als solider Brutal Death Metal. Erst langsam, dann ein Blastbeat-Part – klingt alles vernünftig, wenn auch nicht wahnsinnig originell – bis man nach zwei Minuten plötzlich aufhorcht. Ein ganz simples Break nimmt plötzlich das Tempo raus, und dann haben Spectral Mortuary sich für mich eingenommen und können jetzt eigentlich nichts mehr falsch machen. Die Drums poltern schön oldskoolig - dass das Ganze trotzdem aber nicht altbacken klingt, liegt vor allem an der Gitarrenarbeit. Abwechslungsreife Riffs und hier und da ein paar Harmonien. Leider fehlen auf der gesamten Albumlänge mehr überraschende Momente – Druck machen die Dänen aber allemal, und langweilig wird es auch nicht. Neben erwähntem Opener „Absorbing the bloodline“ kicken mich vor allem „Bestial Sanctity“ und der Blastbeat-Brecher „Defects of Depravity“. Naja, und die Produktion ist eh über jeden Zweifel erhaben: Dan Swano saß an den Reglern! Ein schönes Album! Das ganze sollte live gut abgehen und ich bin gespannt auf mehr!
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