Nocte Obducta - Verderbnis (Der Schnitter kratzt an jeder Tür)
VÖ: 11. November 2011 • Label: MDD / Alive
01. Januar 2012
Worum geht es beim Black Metal? Eine möglichst ungeschliffene Atmosphäre, richtig, und das ganz soll natürlich düster klingen. Die Urgesteine von Nocte Obducta kriegen das beides wunderbar hin: der Opener „Tiefrote Rufe“ klingt angenehm nach Garagenband, geht aber sofort ins Ohr, auch dank der stimmungsvollen Geisterbahn-Keyboards. Wo andere Bands verbissen klingen, zeichnen sich Nocte Obducta durch eine im Black Metal selten zu findende Leichtigkeit aus. Und das geht keineswegs auf Kosten der Grimmigkeit. Zumindest dort, wo gekreischt wird – denn manchmal wird auch gesprochen. Das klingt mir persönlich dann zu sehr nach Gothic – aber es soll ja durchaus Leute geben, die das mögen. Highlight ist für mich der Black n Roll Track „Niemals gelebt“. Unterm Strich dürfe jeder zufrieden sein, der die alten Nocte Obducta Sachen mag – und auch jeder Black Metaller, der kein Problem mit deutschen Texten hat, sollte mal reinhören.
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