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Die Drei Fragezeichen und die flüsternden Puppen (180)

VÖ: 06. März 2016   •   Label:  Europa/Sony

Peter findet vorm Fitnessstudio einen Walkman – ja liebe Jugendliche, das ist so etwas wie ein Smartphone, nur ohne Telefon und mit Kassette – und durch Zufall finden Justus, Peter und Bob einen Hilferuf auf dem Tape. Offenbar wurde ein junges Mädchen entführt. Die Spur führt die Detektive nach Mexiko. Dort angekommen hat der zweite Detektiv seinen Glanzauftritt in dieser Folge, als er sich einen riesigen Spinne gegenüber sieht. Spätestens jetzt werden die meisten Hörer das Licht anschalten und vorsichtig unter das eigene Bett luken.

Des Rätsels Lösung scheint sich auf den Sprachmodulen dreier Puppen zu befinden. Doch die Nachrichten machen zunächst keinen Sinn. Und als die Detektive das Rätsel entschlüsselt haben, wird Justus schlagartig klar, dass sie mitten in eine Falle getappt sind. Es geht um Leben und Tod.

Der 180. Fall überzeugt durch Spannung und einen gewissen Gruselfaktor. Auch taucht der Erzfeind der drei Detektive mal wieder auf – allerdings wirkt seine Mitwirkung etwas konstruiert und wäre nicht wirklich notwendig gewesen. Das Manko dieser Folge ist wohl, dass die Auflösung keine Konsequenz aus den Ermittlungen ist, sondern einzig und allein auf eine göttliche Eingabe des ersten Detektivs zurückzuführen ist. Insofern wirkt das Ende des Falls – zumindest in der Rückschau – wenig überzeugend. Insgesamt ist der Fall der flüsternden Puppen jedoch eine gelungene und hörenswerte Abenteuergeschichte. Und man darf wohl behaupten, dass der Sonderpreis des Deutschen Hörbuchpreises 2016 nicht ganz zu Unrecht an die Sprecher der Drei Fragezeichen gegangen ist.

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