Ursprünglich war das Nachfolgealbum des 2011er Debüts „Broken Highway“ bereits vor drei Jahren erschienen. Doch ich vermute mal, dass das Teil nicht nur an mir vorbeigegangen ist. Und die Tatsache, dass die Jungs bereits an Album Nummer Drei arbeiten, ist insofern gar nicht schlimm, denn dann ist die Wartezeit bis es neues Futter gibt nicht so lang.
Beim ersten Hören war ich zugegebener Maßen nicht sonderlich beeindruckt vom Zweitwerk der Finnen, doch mit jedem Hördurchlauf gefällt mir die Scheibe besser. Das Label schlägt als Vergleichsgrößen Bands wie XYZ, frühe EUROPE, DANGER DANGER oder FIREHOUSE vor. Allerdings sind LOUDGUNS deutlich härter als FIREHOUSE & Co, lediglich der Vergleich mit XYZ macht für mich Sinn. LOUDGUNS sind immer melodisch und eingängig, aber nicht weichgespült oder poppigen. Insofern erinnern sie an Bands wie DYNAZTY, CRAZY LIXX & Co.
Im Grunde gibt es auf dem Album keine Ausfälle und Songs wie „We Need A Hero“ (Track 11) oder das riffige „Loud’N‘Proud“ (Track 5) gehen ebenso ins Ohr wie die ruhigeren Töne von „So Close To Home“ (Track 4). Leider ist bei der Bezeichnung der Tracks irgendetwas schief gegangen, so dass ich hoffe, dass ich euch hier die richtigen Titelbezeichungen angegeben habe.
Mit „Sunset Runaway“ haben LOUDGUNS ein grandiosen Hardrock Album angeliefert und man darf nur hoffen, dass sie diese Qualität auf „Revolution Days“, welches 2016 erscheinen soll halten können. LOUDGUNS zeigen überbewerteten Posern wie STEEL PANTHER wie man es richtig macht!