Bereits früher führten die Einkaufstouren von Justus‘ Onkel Titus die Drei Fragezeichen an die Ausgangsorte ihrer Fälle: Man denke etwa an den „Zauberspiegel“. Damals floh ein Dieb aus einem Haus, dieses Mal stellen Justus & Co einen Posträuber, deren seine Beute sogar mit dem Messer verteidigt. Unversehens finden sich die Detektive mitsamt dem entwendeten Brief im Haus von Jojo Carmichael, dem eigentlichen Empfänger, und sehen sich mit einer unverständlichen Botschaft konfrontiert. Während Onkel Titus im Haus gegenüber noch über den Kaufpreis für einige Gegenstände verhandelt – es müssen harte Verhandlungen gewesen sein -, entschlüsseln Justus & Co die Geheimbotschaft und machen sich auf zu einem dort beschriebenen Treffpunkt. Statt des verschollenen Mr Carmichael, der sein Geld als Investigativjournalist verdient, treffen die Freunde jedoch auf den schrägen „Mr“ Gravedigger, der in seiner Hütte Außerirdische vermutet, die dort ein magisches Auge installiert haben. Die Spuren führen in die Kreise der großen Politik und schließlich stehen die DREI FRAGEZEICHEN davor einen handfesten Politskandal aufzudecken. Zahlreiche Fans bemängelten bei der Buchausgabe den fehlenden Zusammenhang von Handlung, Titel und Cover und tatsächlich würde man hier vielleicht eher einen Fall in Richtung der flüsternden Mumie oder so erwarten, doch zumindest das Hörspiel weiß dennoch zu unterhalten. Denn neben den routinierten Sprechern hat die Story doch auch genügend Schwung und Unterhaltungswert, um den Hörer in düsteren Zeiten für eine gute Stunde nach Rocky Beach zu entführen. Insofern habe ich auch den 213. Fall der DREI FRAGEZEICHEN genossen.
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