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Angeline - Disconnected

VÖ: 06. Dezember 2011   •   Label:  Avenue of Allies

 

Erst 2010 folgte ein erstes Album mit Eigenkompositionen. Und als wollten sie verlorene Zeit aufholen, legen sie mit „Disconnected“ zügig einen Nachfolger nach.

„When the Lights Go Down“ bereitet die Bühne für gute 50 Minuten kurzweiligen AOR Rock der Marke Harem Scarem, H.E.A.T. und Hurricane. Dabei werden soundtechnische Ähnlichkeiten zu etablierten Rockgrößen mal in die eine, mal in die andere Richtung verschoben. So erinnert „I had Enough“ etwa an harte, modernere Gotthard Nummern und man möchte unweigerlich mitgrooven. Wenn im Bandinfo von Parallelen zu Airbourne oder Bullet die Rede ist, dann können damit nur Riffs wie in „Run Run Run“ gemeint sein – insgesamt sind die Ähnlichkeiten mit diesen schmutzigen Rüpelrockern aber nicht sehr offensichtlich. An anderer Stelle klingen die Riffs dann deutlich moderner, fast nach abgespeckten Shakra Songs (z.B. „In Times Like These“ und „First Time Around“ „Way Down“ erinnert zudem fast ein wenig an Bands wie Maryslim & Co, hat also eine leichte Punknote im Riffing und in den Melodien.

Gutes von Gestern zum halben Preis gibt es häufig genug, aber nur selten schmeckt die Ware auch noch so frisch wie am ersten Tag. Angeline gelingt dies – wenn man sich nun noch Zeit für einen anständigen Schriftzug und ein einfallsreicheres Cover genommen hätte, würde es sichelrich mit den Käufen noch besser klappen. Mein Tipp: macht es wie bei der Partnersuche – auf die inneren Werte kommt es an!

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