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Down Among The Dead Men - s/t

VÖ: 21. November 2013   •   Label:  Cyclone Empire / Soulfood

Um es vorwegzunehmen, die Platte kann die zugegebener Maßen gigantischen Erwartungen nicht erfüllen. Für mich überwiegt auch der Death Metal, der mit punkig crustigen Elementen gespickt ist.

Der Death Metal der alten Schule hat ja per se einen etwas punkigen Einschlag. Dave Ingham liefert am Gesang wie auch schon bei den Szenegrößen Benediction und Bolt Thrower eine absolut überzeugende Vorstellung ab. Er ist immer noch einer der besten Growler. Wer sonst kann schon Barney Greenway adäquat ersetzen?

Leider ist die instrumentale Seite nicht ganz so stark. Für eine Crust Platte fehlt mir einfach die notwendige Angepisstheit. Dazu trägt auch die Produktion bei, die ich gern dreckiger gehabt hätte. Es ist ja OK, die Gitarren in der Regel simpel zu halten, aber sie klingen oft einfach ein bisschen zu nett. DOWN AMONG THE DEAD MEN sind aber keine Punkrocker. So können mich die ersten Tracks noch begeistern, aber das immer gleiche Schema nutzt sich mit zunehmender Spieldauer einfach ab.

Eine Tour von DOWN AMONG THE DEAD MEN ist in Planung, es soll nicht nur beim Studioprojekt bleiben. Da gehe ich dann sicher hin, denn live macht diese Mucke sicher Spaß und der Sound wird dann wohl hoffentlich nicht so „gut“ wie auf dem Album sein.

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