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Down - Over The Under

VÖ: 21. September 2007   •   Label:  Roadrunner Records
Autor Bild
von Eric Ossowski
05. Oktober 2007

Mit dem Debüt „Nola“ konnte man noch euphorische Reviews einheimsen und mächtig Staub aufwirbeln. Ob das mit „Over The Under“ auch gelingt darf bezweifelt werden. Das soll nicht heißen, dass die Platte schlecht ist. Tonnenschwere Riffs, vergleichbar mit Black Sabbath während der Ozzy-Ära, treffen auf ordentlichen Groove und etwas Südstaaten-Flair. Phil Anselmos Stimme klingt immer noch kräftig, auch wenn er längst nicht so aggressiv shouted, wie dies noch bei Pantera der Fall war. Die Scheibe läuft also ganz gut durch, doch bleibt das Problem, dass kaum ein Song über das Prädikat „gute Durchschnittsware“ hinauskommt. Rocken die ersten Songs „Three Sons And One Star“ und „The Path“ noch ganz gut los, ist spätestens beim zu langen „Never Try“ leichte Langeweile angesagt. Die Produktion von „Over The Under“ klingt zwar warm, aber leider auch zu dumpf. Den Gitarren wird dadurch etwas der Druck genommen (damit hätten wir die nächste Parallele zur Frühphase von Black Sabbath – nur war das in den Siebzigern). Ein Hammer ist „Over The Under“ also nicht geworden, ein schlechtes Album aber genauso wenig.

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