Häufig wird ihnen als Aushängeschild die Elektroschiene nachgesagt, aber das allein ist es gar nicht, was die Band ausmachen möchte. Vielmehr sehen die Fünf ihre musikalische Freiheit und Besonderheit in den individuellen Einflüssen jedes einzelnen Bandmitgliedes. Alle besitzen einen völlig anderen musikalischen Background, den sie in ihre Musik einbringen. Ein Blick auf die musikalische Vergangenheit zeigt, dass die Werke wahrlich einen breiten stilistischen Mix in sich vereinen: Indie, Elektrotags, dynamisch verspielte Rhythmen, Pop- und Rockelemente zeichnen die Stücke aus.
Mit der Singleauskopplung „It’s a War“ ist zunächst ein Elektropopsong erschienen, der auf der Tanzfläche sicher in Mark, Bein und Ohr geht. Der zu diesen Lyriks gut passende, statische Marschtakt scheint sich wie ein roter Faden durch das gesamte Album zu ziehen, da er sich ebenfalls im Opener „No Disguise“, in „The Others“ und ansatzweise in „In the Wild“ wiederfindet. Seine stilistische Abwechslung erhält das Album durch Titel wie „Runaway“ oder „Land of Strangers.
Beim ersten Durchlauf erschien mir die Platte insgesamt ein wenig starr. Richtig warm geworden bin ich erst nach mehrmaligem Hören. Dann hatte mich das australische Virus aber tatsächlich auch infiziert und nicht mehr losgelassen. Für Freunde der seichten Elektropoprock-Klänge dürfte sowohl die Singleauskopplung als auch das gesamte neue Album genau das Richtige sein.
Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren