Die Songs sind in der Regel nachvollziehbar gehalten, stampfen aber nicht nur vor sich hin. Für mich werden zu oft progressive Parts eingebaut, denen oft der Zusammenhang zum restlichen Song fehlt. Ich glaube den Jungs auch so, dass sie ihre Instrumente im Griff haben. Dazu muss ein Song nicht unnütz zerpflückt werden. Die Stärken des Quartetts liegen für mich in den riffbetonten, eher groovigen Parts mit dem richtigen Schuss Melodie. Manchmal erinnert mich das an Bay Area Thrash der 80er mit angezogener Handbremse. Ein Lob auch an Sänger Scott Featherstone, der sein Handwerk versteht. Ich bin ja eigentlich kein Freund des klassisch hohen Heavy Gesangs, aber hier werden erstens Töne und Melodien wirklich gehalten und zweitens ist auch immer ein Schuss Aggressivität in der Stimme. Hinzu kommt eine gute Produktion von Joe Gastwirt, der auch schon mit Jimmi Hendrix und Pearl Jam gearbeitet hat. Wer beim klassischen Metal gern groovige Riffs gepaart mit Frickeleinlagen hat, wird hier sicherlich fündig.
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