Typische Trademaks, wie erst abgedämpfte Achtel und dann wieder ´ne Melodie, sind häufig zu finden. Ist ja an sich auch ein solides Konzept. Aber die Songs der Junkhads wollen einfach nicht richtig zünden. Von einer solchen Platte erwarte ich, dass Melodien schnell hängen bleiben. Es gibt schon gute Ansätze: So klingt ´Only A Few´ zu Beginn wie die lebensbejahende Variante von Sentenced. Insgesamt fehlt der Platte aber die Würze. So hätten für ´I Only Try´ auch 2:30 statt über 4 Minuten gereicht. Was die Platte gegenüber anderen Genrevertretern noch abfallen lässt, ist Sänger Justin. Klingen die rauen Parts noch gut, wackelt er bei den cleanen Stellen doch erheblich. Das passt nicht zum professionellen Anspruch, den sich die Jungs geben. Junkhead müssen wohl noch härter (oder vielleicht lockerer?) arbeiten, um nicht nur selber Spaß zu haben, sondern diesen auch zu verbreiten.
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