Dann drehte sich das Besetzungskarussell, die stilistische Ausrichtung wurde mehrmals nachjustiert und der ursprüngliche Hardcore Sound wurde immer mehr mit Punk und Rotzrock angereichert. Und diese Entwicklung ist dem Debüt der Band nun auch anzuhören: dreckig, laut und rotzig!
Schon der Opener "Dead Man's Hand" katapultiert das Quartett in eine Liga mit anderen altgedienten Rotzrockern wie Peter Pan Speedrock oder Nashville Pussy. Mal abgesehen von der Ballade am Ende ("For All"), wird in jedem Song der Dreck der Straße in Riffs und Lyrics umgewandelt und mit voller Wucht durch die Boxen geblasen! Dazu gibt es immer mal wieder Referenzen an die alten Hardcorezeiten und man streut hier und da ein paar "Ooohs" und "Oooiiisss" ein (z.B. "Holiday Prostitute" oder "Cold and Lonesome Morning").
"Deep Rooted" ist ein dreckiges Kraftpacket mit hohem Unterhaltungswert geworden. In jedem Song merkt man den Jungs die langjährige Erfahrung in diversen Kapellen und vor allem auf der Bühne an, denn die Kompositionen sind allesamt dafür gemacht, einen Saal zum kochen zu bringen. Gelegenheit dazu wird es noch in diesem Jahr ausreichend geben. Denn am 19. November steht zunächst eine Release Show im Chez Heinz in Hannover an, bevor es dann mit Peter & The Testube Babies auf Tour geht.
Wer keine Angst davor hat, sich die Hände schmutzig zu machen und mal mit zerrissener Jeans nach Hause zu kommen, der hat in Engrained den perfekten Spielkameraden gefunden.
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