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ETECC - Volition

VÖ: 08. Dezember 2012   •   Label:  SAOL / H’Art

Da die Jungs noch etwas jünger sind, ist klar, dass nicht Kill´em All oder Panteras Powermetal Platten Pate standen. Die Wolfsburger spielen modernen Thrash mit einer ordentlichen Portion Groove. Der Sound ist erfreulich gut und auch die Spielzeit von einer knappen Stunde kann sich sehen lassen.

Die Songs gehen alle in Ordnung und ab und zu (´Abso - Motherfuckin'- Lutely´) haben ETECC absolut überzeugende Riffs an Bord. Was mir etwas abgeht, ist die Eigenständigkeit. Die genannten Idole schimmern häufig zu offensichtlich durch. Dass allerdings muss man bei deren Qualität erstmal hinbekommen. Und es handelt sich ja um das Debüt - da kann man nicht erwarten, dass der eigene Stil schon gefunden ist. Gleichzeitig ist es dann aber fragwürdig, anderen Bands im Text von ´The Roof Of Nonsense´ copy and paste vorzuwerfen. Ich hätte mir auch gewünscht, dass die Songs etwas kompakter wären. Oft knacken sie die 5 Minuten Marke und verlaufen sich etwas. Aber wie gesagt, es ist das erste Langeisen der Thrasher und dafür sind die 10 Tracks absolut im grünen Bereich. Wenn die Jungs sich noch etwas mehr Individualität zulegen und weiter so fleißig touren (Kollege Hübner versichert glaubwürdig, dass ETECC live eine absolute Bank sind) ist mehr als der Status des local hero drin.

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