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Exodus - Blood In, Blood Out

VÖ: 09. Oktober 2014   •   Label:  Nuclear Blast
Autor Bild
von Eric Ossowski
16. Oktober 2014

Aus meiner Sicht fügt sich zusammen, was zusammen gehört. Na klar, für viele wird Paul Baloff auf ewig der einzig wahre EXODUS-Sänger sein und auch Rob Dukes war kein schlechter seines Faches. Doch Zetro Souza hat nun einmal eine der markantesten Stimmen des gesamten Genres und auch für ihn zahlt sich die Rückkehr zu seiner alten Liebe aus: Nichts gegen die guten Platten von HATRIOT, doch nur Gary Holts Wahnisnnsriffs sind das richtige Vehikel für seine Reibeisenstimme. Apropos Riffs: Das Duo Holt/Altus steht dem klassischen Doppel Holt/Hunolt in nichts nach. Locker aus der Hüfte wird Riffsalve auf Riffsalve ins Auditorium gefeuert. Was an "Blood In, Blood Out" jedoch auffällt, ist die Back-To-The-Roots Attitüde. Wo die letzten Alben für EXODUS-Verhältnisse recht komplex, wenn nicht schon progressiv waren, gibt es auf der neuen Scheibe eine Stunde lang Thrash-Abrissbirnen der alten Schule. Einziger Minuspunkt: Im Gegensatz zu den letzten Zetro-Scheiben "Tempo Of The Damned" und allem voran "Fabulous Disaster" fehlen auf "Blood In, Blood Out" die Überhits, die sich zu Band- und Genreklassikern entwickeln werden. Im Gegensatz dazu kann man jedoch feststellen, dass die neue Scheibe durchweg mit hohem Niveau punkten kann und keine Schwachpunkte auszumachen sind (was früher ehrlich gesagt hier und da der Fall war). 

"Blood In, Blood Out" zeigt eindrucksvoll, dass die Thrash-Szene vital wie eh und je ist und insbesondere von EXODUS in Zukunft noch einiges zu erwarten sein wird.

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