Und so reiht sich auf dem Longplayer "What Matters Most" eine Punk-Hymne an die nächste, so dass unzweifelbar richtig gute Laune verbreitet wird. Da ist die Stimmung auf jeder Party gesichert, nicht nur auf den College-Rock-Sausen oder Spring-Break-Orgien ('August Is Home'). Natürlich wäre das Album auch als gelungener Soundtrack eines neuen "American-Pie-Films" denkbar ('Substances').
Denn da ist zum einen eine ungemeine Frische und Dynamik, die mehr als ansteckend daherkommt, daneben beweisen die Jungs auch ein fast schon unheimliches Händchen für melodische Eingängigkeit, gepaart mit der phasenweise charakteristischen Nachdenklichkeit ('Transient').
Experimente braucht man hier zum Glück nicht zu erwarten, Überraschungen hat ja schon das richtige Leben mehr als genug parat (z.B. wenn man auf Fortbildungen im Plenum Auflockerungsübungen, Klebepunkte verteilen, seine Gefühle mit einem Blatt Papier verbasteln oder barfuß mit verbundenen Augen auf Rasen laufen muss, ehe die Männer mit der lustigen weißen Weste kommen). Obligatorisch ist zudem die Punk-Ballade, schließlich gibt es auf den besagten Partys auch so genannte Freunde, die sich, anstelle mit dir zu trinken, knutschender Weise mit dem anderen Geschlecht abgeben ('Endangered Innocence').
Wer für das Hören des Longplayers einen Arbeitsauftrag benötigt, weil er sonst nicht chillen oder sich auf den Sound konzentrieren kann, der könnte sich auf die Suche nach den mittelmäßigen Songs machen. Falls er welche findet, bitte melden. Ich habe nämlich keine gefunden!
Kurz: FOREVER CAME CALLING fackeln ohne Umwege und Umschweife ein wahres Punk-Rock-Feuerwerk ab, das in hymnischer Blink-182-Manier einen Knaller nach dem anderen heraushaut!
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