Gefühlt trifft die Betitelung aber auch zu, ein Daseinszustand am untersten Boden des Lebens. Denn der Mastermeind von F41.0 (KRATEIN/ Ex-ATRAS CINERIS) Hysteriis scheint die Dunkelheit und Finsternis geradezu zu leben. Denn der (atmosphärische) Black Metal, den er hingebungsvoll zelebriert, feiert die Abgründe des menschlichen Lebens und ist musikalisch überzeugend umgesetzt.
Zum einen hören sich die Aufnahmen äußerst ursprünglich, authentisch und nahezu analog an, zum anderen bestechen die Songstrukturen durch eine gelungene Zusammenstellung und Komposition von infernalen, diabolischen und atmosphärischen Gitarrenwänden, die einen die trostlose Tristesse bestens nachempfinden lassen, von krächzenden abwechslungsreichen Vocals, die Hoffnungslosigkeit und Trostlosigkeit unter Beweis stellen, sowie von durchaus melodischen und hymnischen Elementen, die zumindest einen Funken Hoffnung und Optimismus am Horizont erkennen lassen.
Ein eindrucksvolles Debüt, das die Klasse, den Anspruch und das Niveau von deutschsprachigem Black Metal unverkennbar dokumentiert.
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