VÖ: 24. Februar 2006 • Label: (Circulation Records)
02. März 2006
übrigens wurde Hope Against Hope von Patrick W. Engel aufgenommen, der schon verantwortlich für das geniale „Whatever It May Take“ von Heaven Shall Burn war. An der Scheibe werden sich die Geschmäcker bestimmt scheiden, aber gerade durch Faust Agains eigenen Stiel heben sie sich doch recht angenehm von der Masse der Metalcore Bands ab. Typische Textthemen sind Liebe, Hass, Wut und die Band sing bzw. wohl eher Schreit sich den Kummer von der Seele. Auch auf die Gefahr, dass ich mich wiederhole, aber das tun sie mit einer Energie und Gewalt, die ich schon lange nicht mehr gehört habe. Selbst bei mid-tempo Tracks rotzen die Jungs brachiale Riffs entgegen, dass einem die Spucke im Hals stecken bleibt. Cleane Vocals finden man kaum, würden um ehrlich zu sein, aber auch nicht wirklich passen. Viel zu den Tracks kann man nicht sagen. Das muss man mit eigenen Ohren gehört haben, da die Energie der Jungs kaum in Worte zu fassen ist. Wenigstens wird einem in der Mitte eine kleine Auszeit gegönnt und im völligen Kontrast zu dem Rest, hört man ein beschauliches Lied ohne Text und vor allem ohne Aggressionen. Etwas ähnliches findet man übrigens als Bonus Track ganz am Ende der Platte. Aber ein paar Sachen fallen dann doch negativ auf. Einmal die sehr kurze Spiellänge von 34 min und zweitens, hörte man bei den wenigen cleanen Parts einen gewissen Akzent raus, was nicht wirklich schlimm ist, aber einen kleinen Abzug in der B-Note gibt. Meine Empfehlung am Ende, anhören und staunen! Was die Jungs von Faust Again an Metalcore abliefern ist schon ein gewaltiges vor Energie brodelndes Stück.
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