Nun hat der Priest Shouter bei der Anprobe alter, hautenger Lederbekleidung gemerkt, dass es im Schritt irgendwie kneift und was er aus der Hosentasche zu Tage förderte, war ein Demo aus alten Fight Tagen. So bekommen wir nun bereits bekannte Fight Klassiker des K5 Albums geboten (z.B. Into The Pit und Nailed To The Gun), die man schon in druckvollerer Version auf dem Album hören konnte. Das eigentlich Interessante an diesem Relikt aus der Solozeit des Kreischhalses ist dann eher die Tatsache, dass man noch 5 unveröffentlichte Demosongs mit auf den Silberling gepackt hat. Die Songs sind produktionstechnisch von unterschiedlicher Qualität. Insgesamt muss man aber sagen, dass die Scheibe für Freunde des etwas roheren Sounds durchaus etwas zu bieten hat. Musikalisch sind Songs wie "Forbidden" oder auch das interessant gestaltete "Beast Denies" auf jeden Fall hörenswert. Im Übrigen gibt es mit "Psycho Suicide" und "Jesus Saves" noch zwei weitere Stücke, die nicht auf "War Of Words" vertreten waren (und auch nicht auf "Small Deadly Space"). Dafür fehlen auf der vorliegenden Demoscheibe "Reality, a New Beginning", "Little Crazy" und "Immortal Sin", wobei ich gerade nicht nachvollziehen kann, inwiefern es sich hier ggf. um Namensänderungen handelt, da mir die "War of Words" nicht vorliegt.
Wie auch immer. "K5 - The War Of Words Demos" beschreitet den schmalen Grad zwischen Geldmacherei und hörenswerter Resteverwertung. Hört euch das Teil an - gute Songs gibt es auf jeden Fall!
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