Zum Hauptinhalt springen

Finntroll - Blodsvept

VÖ: 21. März 2013   •   Label:  Century Media (EMI)
von Linus-Henry Meyer
15. März 2013

Was uns auf „Blodsvept“ erwartet ist ehrlich gesagt kein Pradigmenwechsel, was aber durchaus seine Vorzüge hat. In der gewohnten Art und Weise von „Nifelvind“ und „Ur jordens djup“ beschwören die verrückten Finnen ihre Trollheere und verbreiten eine gemütliche, aber auch düstere Sumpf- und Tundrastimmung. Der Opener „Blodsvept“ geht straight los und lädt sofort zum Headbangen und Mitschunkeln ein. Dieses hohe und spannende musikalische Niveau kann von Anfang bis Ende durchgehalten werden. Mein persönlicher Anspieltipp und Liebling ist „När Jätter Marschera“. Auch wenn ich dem schwedischen nur soweit mächtig bin, dass ich mit Sicherheit die Behauptung aufstellen kann, dass es textlich auf dem Album erneut um Krieg, Blut und Trolle geht, tut dies dem Hörgenuss im Allgemeinen natürlich kein Abbruch. Das trollische Schwedisch passt wunderbar in das Gesamtkonzept, außerdem sind Trolle ja auch germanische und keine finnischen Sagengestalten.

Der Folk Humpa mit düsterem Metal und bösen Growls in schwedischer Sprache funktioniert auch auf dem sechsten Studioalbum einwandfrei. Mal groovy mit abwechslungsreichen Melodien wie bei „Rösets Kung“, mal drückend kriegerisch durch eine ballernde Doublebase wie bei „Skövlarens Död“, mal weit und offen, fast hymnenhaft wie bei „Häxbrygd“ schaffen es Finntroll erneut einen richtig amtlichen Langspieler zu veröffentlichen. Ein absolutes Muss für jeden folkverrückten Metalhead!

Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren  
Hinweis

Eine Ablehnung wird die Funktionen der Website beeinträchtigen. Möchten Sie wirklich ablehnen?