Dass Alben wie "Between Heaven And Hell" oder "Burning Earth" nicht wirklich bei mir zündeten ist umso erstaunlicher, als dass mit Bob Katsionis ja auch noch ein super Songwritier in der Band ist, wie man am Outloud Debüt gesehen hat.
Demenstprechend überraschend war für mich die hammer Liveperformance der Band auf der The Premonition-Tour in Hannover, wo ich eigentlich nur wegen Stormwarrior aufgelaufen war. Doch hier zeigten die Griechen, dass sie eine grandiose Metalkapelle sind. Im Nachhinein weniger verwunderlich, da man mit "The Premonition" tatsächlich auch das bis Dato stärkste Firewind Abum im Gepäck hatte. "Days of Defiance" muss sich nun also an Krachern wie "Mercenary Man" und dem genialen "My Loneliness" messen lassen.
Und ich nehme es vorweg: solche Ausnahmekompositionen wie die oben genannten Songs finden sich auf "Days Of Defiance" nicht. Dennoch haben wir es mit einer gutklassigen Melodic Power Metal Scheibe zu tun. Gus schüttelt einige gute Riffs aus dem Ärmel, Michael Ehré treibt die Truppe mit seinem kraftvollen Drumming ständig nach vorne und Apollo Papathanasio liefert eine überzeugende Gesangsleistung ab. Die Zutaten stimmen also, lediglich die wirklich großartigen Hits fehlen. "The Ark of Lies" oder das etws langsamere "Cold as Ice" sind durchaus gelungen und bei "Broken" kann Gus mit einem schönen Solo brillieren - dennoch, die Megahits fehlen!
Nach "The Premonition" sicherlich das beste Firewind Album, aber an die Qualität des Vorgängers kommt man nicht ganz heran!
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