Dabei wechseln sich rhythmische Elemente, die im Nachhinein sehr prägnant wirken, mit wilder Raserei ab und schaffen ein atmosphärisches Werk, das dennoch völlig ohne Tasteneinsatz auskommt und in seiner Stilistik durchaus überzeugen kann. Fluisterwoud haben sich hier dem rauen, wilden Schwarzkittel-Sound verschworen und versprühen mitunter jenes grimmige Feeling, wie man es von alten Darkthrone Scheiben her kennt. Nur Fluisterwoud gehen auf diesem Silberling noch etwas aggressiver zu Werke, ohne jedoch aber auf markante Eingebungen wie im starken "Kerkganger" zu verzichten. Dabei verirrt sich gelegentlich auch einmal das ein oder andere Thrash Metal Riff in die Songs, was zwar selten passiert, aber Songs wie "Met De Wind Wedergekeerd" natürlich auch Wieder erkennungswert verleiht. Ansonsten regiert natürlich blasphemischer Wahnsinn, druckvoll herausgeballert, und auch der raue Gesang kommt da sehr gut zur Geltung. Musikalische Spielereien sind hier ein Fremdwort. Auf "Laat Alle Hoop Varen" wird ordentlich geschreddert, man klingt ungehobelt und versprüht sogar Nostalgie. Manko allerdings ist die Spielzeit, die hier doch arg zu wünschen übrig lässt - da muss in Zukunft mehr drin sein! Keine Frage, die finsteren Burschen haben Potenzial und können besonders in schwerfälligeren Momenten überzeugen. Somit steht man der skandinavischen Konkurrenz in nichts nach und braut uns hier ein feines Süppchen für dunkle Seelen.
Wir benutzen Cookies
Für einige Funktionen benützt diese Website Drittanbieter Cookies (YouTube/Google) - Lesen Sie mehr darüber in unseren