Deutlich wird das an den Drums, Matt Holland ist ein unglaublich guter Schlagzeuger, der ein Monster an Präzision ist. Aber es fehlt mir hier – wie bei vielen Scheiben des modernen Death Metal – die raue Energie, die das Drumming eines Witchhunter und ähnlicher so genial gemacht hat. Das hat einfach mehr Athmosphäre. Das alles soll nun nicht heißen, dass MAN MUST DIE eine schlechte Scheibe abgeliefert haben – im Gegenteil. Im Gegensatz zu anderen Combos klingt die Band nie pseudo-abgedrehrt und hat einige exzellente Passagen an Bord. Insbesondere wenn die Jungs, die überraschender Weise aus Glasgow und nicht aus Amiland kommen, mal vom Gas gehen, klingen sie verdammt mächtig. Wer also lieber Death Metal aus einer sauberen Chipfabik als eine Scheibe aus der verschwitzten, öligen Stahlküche hat, wird bestens bedient.
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