GAMA BOMB spielen weiterhin straighten Thrash, der ohne große Schnörkel auskommt. Intro? Akustische Zwischenspiele? Quatsch! Von der ersten bis zur letzten Sekunde gibt es auf die Zwölf. Was den einen freut, sorgt aber dafür, dass sich die Platte zumindest in meinen Ohren mit der Zeit etwas abnutzt. Der Purismus sorgt nicht gerade für Abwechslung. Dass diese aber auch in den engen stilistischen Grenzen möglich ist, beweisen GAMA BOMB bei ´Terrorscope´. Da verwursten sie den ´Sabre Dance´ von Aram Khachaturian (den erkennt ihr sofort, wenn ihr ihn hört) aufs Allerfeinste. Ich hätte mir mehr solche Überraschungsmomente gewünscht. Was mir den Genuss schmälert, sind die Vocals von Philly, aber das ist ja komplett Geschmackssache.
Mit ´The Terror Tapes´ haben GAMA BOMB ein solides Party Thrash Album abgeliefert, dass aber nicht an die letzten Scheiben der Konkurrenz von Dr. Living Dead! oder Municipal Waste heranreicht.
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