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Stone Sour - House of Gold and Bones (Part 2)

VÖ: 18. April 2013   •   Label:  Roadrunner Records

Doppenalben scheinen aus der Mode gekommen zu sein. Vielleicht ist es aber auch vermarktungstechnisch einfach lukrativer, innerhalb kurzer Zeit zwei oder mehrere Alben auf den Markt zu schmeißen. Waren die beiden legendären GUNS 'N' ROSES-Scheiben 'Use your Illusion I und II' noch zeitgleich erschienen, brachten METALLICA relativ ungeplant nach „Load“ noch den Resteverwertungslongplayer „Reload“ heraus, so gehen STONE SOUR insofern einen anderen Weg, als dass sie die zeitlich getrennte Veröffentlichung der beiden Teile von „House of Gold and Bones “ von vornherein konzeptionell geplant haben (Oktober 2012/ April 2013).

Konzipiert als Multimedia-Multichannel-Multiartevent kann man der geballten Power von STONE SOUR aufgrund von Videoclips, aufgrund eines speziellen Online-Auftrittes, aufgrund eines ganz besonderen Artworks, aufgrund spezieller Liveshows sowie aufgrund eines Comic-Begleitromans nicht entkommen.

Somit schlagen die Mannen um SLIPKNOT-Frontmann Corey Taylor nach eigenen Aussagen niemals den leichten Weg ein und sind auch nicht an der sicheren Nummer interessiert. Das ist schade, denn die Songs plätschern belanglos, beliebig und lieblos daher und driften oftmals trotz einiger guter Passagen wie in 'Sadist' oder 'Stalemate' ins konturlos radiotauglich Poppige ab. Ist das noch NuMetal oder doch schon Popcore?

Als rühmliche Ausnahme hebt sich aus dem musikalischen Einheitsbrei der Song '82' wohltuend ab. Etwas besser als akzeptabel sind auch die Single 'Do me a favor' und der titelgebende Track 'House of gold and bones'.

Ansonsten bleibt mir nur, frei nach dem unverwechselbaren Album von SUM 41, das Fazit: „All filler, (almost) no killer“

 

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