Martialer Bandname: GAPED (Die Klaffenden, erg. Wunden), martialer Albumtitel: "Murderous Inception" (mörderisches Vorhaben), martialische Plattenfirma: Lacerated Enemy Records (zerfetzter Feind), martialisch brutal-blutiges Plattencover.
Wenn man dann noch weiß, dass die Interessen des Australiers (Ja, es ist ein Ein-Mann-Projekt) im Bereich von Blut, Schnaps und Bitches liegen und dass er von Bands wie CANNIBAL CORPSE, AEON, BLOODBATH, DEFEATED SANITY, SERIAL BUTCHER, ABORTED, DISAVOWED, Disgorge, Flesh Consumed,, Hour of Penance, Krisiun, Cannibal Corpse, Pathology, Pyaemia, SEVERE TORTURE, SEVERED SAVIOR, ODIOUS MORTEM, SKINLESS, VILE, VISCERAL BLEEDING, SPAWN OF POSSESSION beeinflusst werden, dann kann das Genre nur der brutale Death Metal sein.
Und das, was GAPED auf ihrer EP (oder doch Minialbum) abliefern, kann sich durchaus hören lassen. Denn Ryan Huthnance mischt brutalen Death Metal mit dem der alten Schule, zusätzlich finden sich in homöopathischen Dosen Anleihen beim klassischen Heavy Metal (Soli). Das Growling klingt schön tief und dumpf wie bei BLEEDING RED, der Sound ist zumeist sehr treibend und dynamisch, die höllischen Riffs und treibenden Drums vermögen durchaus zu überzeugen. Kurz: ein vielversprechender erster todesmetallischer Gehversuch. Ob GAPED aber wirklich die Zukunft des modernen Death Metal sind, wie das die Promotion zu behaupten wagt, bleibt abzuwarten.