Im Gegensatz zu vielen anderen Bands zitieren GENERATION KILL nicht die Vergangenheit, sondern bauen auch modernere Elemente in ihren Sound ein. Stellenweise schimmert da schon wie bei ´Carny Love´ eine gute Portion Pantera durch. So gibt es neben stilreinen Thrashern wie ´Friendley Fire oder dem Titeltrack wie beim Opener auch Ausflüge in groovig getragene Gefilde. Bei manchen Songs mischen GENERTION KILL auch beide Stile und sorgen so für Abwechslung. Besonders gut ist das bei ´There Is No Hope´gelungen, das deftig startet und von der Hälfte an der Hälfte in ruhigere Gefilde driftet. Der Track ist auch ein Beispiel für die Variabilität der Vocals von Rob Dukes. Funktioniert die ruhige Gangart bei dem genannten Song, sorgt sie bei ´Death Comes Calling´ für pure Langeweile. Der Track kommt einfach nicht aus dem Knick und ist mir viel zu langatmig gehalten. Für eine fette, zeitgemäße Produktion haben sich GENERATION KILL Zeuss als Produzenten geangelt. Der hat bei Bands wie Soulfly oder Hatebreed bewiesen, dass er sein Handwerk versteht.
Es ist bemerkenswert, dass GENERATION KILL nicht auf Nummer sicher gehen und den alten Fans nicht nach dem Mund spielen. Auch wenn ich den Songs, die in diese Richtung gehen, am meisten abgewinnen kann. Alle, die Thrash mögen, der nicht Mitte der 90ger stehen geblieben und fett produziert ist, sollten sich vor dem sicheren Ableben mal mit ´We're All Gonna Die´ befassen.
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