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Goodbye Emma! - Coming Home (EP)

VÖ: 12. Dezember 2013   •   Label:  Reverb Music | Radar Music

GOODMYE EMMA! Eine Band mit Ausrufungszeichen im Namen. Wenn man den ersten Song der melancholischen Düster-Rocker hört, sind nicht nur die stimmlichen und musikalischen Ähnlichkeiten mit PLACEBO frappieren, auch das melancholische Element ist überaus dominant. So muss sich Emma gefühlt haben, als sie, von wem auch immer, in den Wind geschickt wurde ('Can't stop the air'). In ähnlicher Manier, allerdings mit einer aufbäumenden, sich widersetzenden  Attitüde im phasenweisen Schrammelrockgewand kommt der titelgebende Track daher.

Etwas dynamischer, aber auch nicht wesentlich optimistischer geht es in "Where devil has its place" zu, ein Track, der vor allem durch seine verhalten (an-)klagenden Gitarren gewinnend ist.

Bei 'Little throne' wird ein Gang zurückgeschaltet, doch die Kombination aus hintergründiger hymnischer Melodik mit vordergründiger Nachdenklichkeit und sehr ruhigen Elementen ist hier unschlagbar. Da lassen unverkennbar Alternative-Kracher aus den frühen 90er Jahren grüßen.Interessant ist zudem die Version von 'Coming home' mit dem deutschen Sprechgesang von HADES DA MA.

Besonderen Charme entwickelt die EP "Coming Home", da sie ein analog anmutendes Hörerlebnis bietet. Ein gelungener Gegenpart zu der Tendenz, alles bis ins letzte Detail auszureizen. "Digital ist besser" betitelten TOCOTRONIC ihr 1995er Album. Das gilt heute nicht mehr allumfänglich. Zum Glück. Sonst könnte diese EP sicherlich nicht diese Wirkung entfalten.

Das Video 'Coming home': http://www.youtube.com/watch?v=DO56uw5Xan8

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