GRUESOME STUFF RELISH haben bereits 2001 ihre erste LP veröffentlicht und in 2011 sogar eine Split mit ihren Landsleuten und Goregöttern Haemorrhage rausgebracht. Trotzdem ist die Band in Deutschland kaum bekannt. Dies sollte sich nicht nur ändern, weil sie mit FDA nun ein kompetentes Label im Rücken haben. Denn Genrefreunde schnalzen mit der blutigen Zunge. Entgegen der Herkunft haben GRUESOME STUFF RELISH einen fetten schwedischen Gitarrensound, der ordentlich Druck macht. Für das Genre ist die Platte insgesamt sehr gut produziert, ohne dabei ansatzweise klinisch zu klingen. Lediglich die Vocals klingen etwas kraftlos, wenn sie zu kehlig sind. Das klingt dann, als hätte Bart Simpson die Stellen eingesungen, während er in Homers typischem Würgegriff gefangen ist. Da alle drei Musiker Teile des Gesangs übernehmen, fällt das nicht zu sehr ins Gewicht. Was mir gut gefällt, ist das Songwriting. Das Trio verrennt sich nicht in den Versuch, möglichst schnell und chaotisch zu klingen. Anders als viele andere Death Grind Alben hat ´Sempiternal Death Grind´ richtige Songs, die auch durch morbide Zwischenspiele (´S.O.S.´) interessant gehalten werden. Wer also straighte Songs mit Druck und Atmosphäre mag und einen Hang zum Blutrünstigen hat, ist mit dieser Scheibe bestens bedient.
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