Wenn der Ex-Doktor Karl Theodor zu Gutenberg mal für das Twilight schreibt, kann er problemlos die Reviews von PSYCHOPUNCH Alben übernehmen. Die Jungs haben einfach ihren eigenen Stil gefunden und perfektionieren ihn immer weiter. Einen PSYCHOPUNCH erkennt man aufgrund der markanten Gitarren in der Regel schon ehe der unverwechselbare Gesang von JM einsetzt. So viel Eigenständigkeit ist in diesem Genre die absolute Ausnahme. Manch einer mag unken, dass es da dann ja keine Entwicklung gibt – Quatsch! Denn zu jeder PSYCHOPUNCH Platte gehört auch eine Weiterentwicklung, die aber so gut dosiert ist, dass kein alter Fan verschreckt wird. 2013 klingen die Schweden etwas erwachsener, was ihnen gut zu Gesicht steht und glaubwürdiger ist, als auf ewigen Rebell zu machen. Wenn Green Day doch mit so viel Niveau älter geworden wären. Aber keine Angst, bei Songs wie dem grandiosen ´Kick in The Head´ zeigt die Band, dass sie noch mächtig Feuer im Hintern hat. Es ist erstaunlich, dass die Jungs bei nun 11 Alben und etlichen Singles in den letzten 12 Jahren immer noch keine Abnutzungserscheinungen erkennen lassen. Da werden die Gitarrenmelodien und Hooklines wie bei einem Debüt aus dem Ärmel geschüttelt. Wer erwachsenen Rotzrock mit Melodie und Dreck unter den Fingernägeln will, kommt weiterhin nicht an PSYCHOPUNCH vorbei. Ich freu mich auf das großartige Tourpackage mit Supercharger und Motorjesus und dem würdigen Headlicher PSYCHOPUNCH!
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