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Handful of Hate - Gruesome Splendour

VÖ: 30. Januar 2007   •   Label:  Cruz Del Sur

Die lustig angemalten Jungs kommen aus Italien, sind aber in der Tiefe ihres Herzen mindestens so gefühlskalt wie der einsamste Norweger. Dementsprechend hasserfüllt klingen ihre Death Metal Attacken. Problematisch ist jedoch, dass "Grotesque in Pleasure, Rotten In Vice" das erste hörenswerte Riff der Scheibe bietet und da sind bereits 4 Songs wie der ICE an einem vorbeigerauscht: und nicht selten hat man das Gefühl nicht nur Zuschauer am sicheren Bahndamm zu sein, sondern den Kopf direkt auf dem Schienenbett gelagert zu haben.
Kurz und gut, die Jungs rühren ordentlich in der Suppenschüssel und mixen alle bislang aufgenommenen Black Metal Scheiben zusammen und verpassen dem entstehenden Konglomerat dann dankenswerter weisen einen recht guten Sound: vor allem die Drums haben ordentlich Wums!
Fazit: einen Großteil der Scheibe braucht kein Schwein. Interessant wird es immer dann, wenn die Jungs mal das tote Kalb vom Gaspedal wuchten und ein bißchen Tempo rausnehmen um der Föhnwelle etwas Zeit zum Atmen zu geben, z.B. in "Theory of Perfection". Dies ermüdende Getrümmere geht mir jedoch ordentlich auf den Sack. Doch muss man den Italiener auch zugestehen, dass die Scheibe aufgrund des druckvollen, sauberen Sounds trotz aller Abzüge in Sachen Originalität noch wesentlich hörenswerter ist als ein Großteil der Genrekollegen, die nur Knüppel und doof aussehen und dabei aber auch noch einen beschissenen Sound haben. Kurzum: schlimmer geht immer!

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