Inhaltlich gibt es einen Rundumschlag: „Dein Pelz macht dich zum Miststück“, „Menschenfresser“, „Billig macht willig“ oder „Zum Scheißen zu doof“. Anno 2020/21 kriegt hier jeder sein Fett weg und die Truppe greift alte Punkthemen ebenso auf wie aktuelle Entwicklungen – wobei sich hier auch häufig Überschneidungen ergeben. Und auch musikalisch kreist hier der Vorschlaghammer und geschunkelt wird woanders. Schon mit „Die Wahrheit“ gibt es gleich ordentlich einen auf die Mütze, bevor mit „Mama was macht der Panzer vor der Tür“ schon eins der Highlights des Albums ansteht. Insofern steht der Song „Abrissbirne“ irgendwie programmatisch für den kraftvollen Hauruck-Punkrock der Band. Der fette Sound der Scheibe macht den aktuellen Dreher ebenso metaltauglich wie es auch beim Vorgänger „Kacktus“ der Fall war. Optisch wird die Titel-Reminiszenz an TONE, STEINE, SCHERBEN durch Eric Drookers (u.a. FAITH NO MORE) Artwork eindrucksvoll in Szene gesetzt. Keine Kompromisse, kein Maulkorb, kein Gekleckere: HASS liefert mit „Macht kaputt, was längst kaputt ist“ auch 2021 wieder amtlich ab. CD rein oder Platte auflegen und aufdrehen!
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