Beeinflusst durch klassische Musik (z.B. „Replica“) hat das Quartett hier ein überraschend unpoliertes Power Metal Album abgeliefert, welches irgendwo zwischen ICED EART, DARK AT DAWN, GRAVE DIGGER und BLIND GUARDIAN anzusiedeln ist. Schon der Opener bleibt spätestens nach dem zweiten oder dritten Durchlauf im Ohr hängen. Zuvor schaffen dies dann schon „The Look Above“ oder soagr auch die Hommage an den Heavy Metal „To The Metal“ (übrigens keine Coverversion des unsäglichen GAMMA RAY Songs). Die Jungs, die sogar Jörg Michael aus dem Ruhestand holen konnten, bestechen durch gutklassige Song, die ordentlich Druck haben und trotz ihrer neo-klassischen Spielereien nicht den Druck und den Dampf vermissen lassen, den eine handfeste Power Metal Scheibe braucht. „Opus I – All My Kingdoms“ hat mich nicht sofort aus den Latschen gehauen, aber mit jeder Umdrehung lassen mehr Songs aufhorchen und bleiben mehr Melodien im Ohr, so ist z.B. auch der Titeltrack ein echter Ohrwurm!
Wenn jede neue Power Metal Band diese Qualität vorweisen könnte, müsste man die Schwemme der Power Metal Alben jedenfalls nicht manchmal kritisieren! Bei HEAVATAR können wir jedenfalls sicher sein, dass auch drin ist, was drauf steht - Etikettenschwindel haben die Jungs nicht nötig!
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