Die Dänen haben sich bei den Inhalten ihres neuen Werkes sowohl an der nordischen Mythologie als auch an nordamerikanischen Spirituals orientiert. Musikalisch hat an den schwermütigen, bitterbösen Metalsound des Vorgängeralbums noch weiter ausgeschärft. Einerseits zertrümmern schwere Gitarren á la BLACK SABBATH („The Seems of Life“ oder „Red Eye“) die Gehörgänge, anderseits finden sich auch demoralisierende Vocals im Stile von SOUNDGARDEN, OZZY („Red Eye“) oder moderner amerikanischer Rockbands wie SEETHER, STAIND und 3 DOORS DOWN („Climb Through Fire“). Doch bei HELHORSE gibt es nicht nur zähe Kaugummiriffs, sondern auch punkige Gaspedalgitarren. Der bisher beste Song der Bandkarriere dürfte wohl das geniale „Death Comes To The Sleeping“ sein. Zentnerschwere Riffs werden von jammernden Keyboards untermalt und der böse Unterton des Songs macht fast Angst vorm Monstern unterm Bett. Gleichzeitig strotzt der Song nur so vor geballter Kraft. Genial!
Mit „Oh Death“ liefern die Dänen ein rundherum stimmiges Album ab, mit dem sie sich musikalisch zwischen alle Stühle setzen und somit ihre eigene Nische erschaffen. Mit einer Portion 70s Rock, viel schwarzer Magie und Todessehnsucht erschaffen HELHORSE den perfekten Soundtrack für Gevatter Tod! Auf jeden Fall antesten!
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