Doch gerade die junge Sängerin Anni De Vil (19 Jahre) kann durch ihre stimmlichen Qualitäten punkten. Sie variiert irgendwo zwischen Jutta Weinhold (Zed Yago) und Lita Ford und bringt die Melodien gut rüber.
Insgesamt erinnern die Kompositionen (z.B. "Girls made of Heavy Metal" oder "Louder") schon irgendwie an Ikonen wie Doro oder Zed Yago allerdings wird deren Qualität meist nicht erreicht. Bester Refrain ist für meinen Geschmack "Heavy Metal Man", eine Art Homage an das langhaarige männliche Geschlecht, aber auch "Halloween" kann durchaus punkten. "The Bitch Is Back" überzeugt in erster Linie durch die groovige Gitarrenarbeit. Zum Abschluss wird dann mit "Pain in the Ass" nochmal richtig Gas gegeben.
Für eine All-Girl Band ist die Scheibe wirklich recht hart ausgefallen und ich bin mir sicher, dass die Mädels live gut losrocken. Mit zunehmender Spielzeit gewinnt dieser Silberling auf jeden Fall auch an Fahrt und selbst wenn "Metalwar" nicht der ganz große Wurf geworden ist, so können die Schwedinnen das Debüt doch wenigstens als erste gewonnene Schlacht verbuchen.
"We're the girls made of heavy metal
We're gonna rock you tot he top!"
So be it!
http://www.myspace.com/hysterica
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