In den vergangenen sechs Jahren sind von Seiten der Band demnach große Sprünge gemacht worden und das ist hier keines Falls negativ zu deuten.
Ikuinen Kaamos haben ihre musikalische Ausrichtung zum progressiven Death Metal gewandelt. Einzig der stellenweise eingebrachte Krächtsgesang und einige wenige Black Metal Parts lassen noch auf die Herkunft der Band schließen. Was allerdings auf 'Fall Of Icons' gespielt wird ist jedoch weit mehr. Hier wird von meolodischen Lead- wie Clean- oder Akustikgitarren dominierter Progressiv Death Metal zelebriert wie ihn Opeth-Liebhaber gern haben dürften. Von den fünf auf der Scheibe vorhandenen Tracks bleibt einzig ein Song unterhalb der Neun Minuten Marke, das finale 'Apart' schlägt sogar mit über 16 Minuten zu Buche. Aller Länge zum Trotz wird es jedoch zu keiner Zeit langweilig. Gekonnt spannen Ikuinen Kaamos den Bogen zwischen aggressiven Death- und Kreischparts, progressiven Riffs und sehr ruhigen, gefühlvollen Akustk- bzw. Cleanteilen. Die Stimme von Risto Herranen erinnert dabei in den tiefen Gefilden leicht an den Gesang auf Godgory zu Zeiten von 'Sea Of Dreams', ist eventuell sogar tiefer! Zusätzlich kommen, neben dem bereits erwähnten Black Metal Kreischen, auch vereinzelnd clean gesungene Vocals zum Einsatz. Zusammengehalten wird jedoch alles von der sehr abwechslungsreich, wie melodischen Gitarrenarbeit und dem ebenfalls vielseitigen Drumming.
Wer sich gern auf längere musikalische Reisen wagt, bekommt von Ikuinen Kaamos hier das 'all inclusive' geboten. Diesem Album habe ich nicht das letzte Mal gelauscht.
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